Birgit Valet

Empfangssekretärin

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birgit.valet[at]harsch.de

Im Steinzeugpark

Historie - aus Steinzeugwerk wird Steinzeupark

Bereits 1926 war auf dem Areal des Steinzeugparks eine Fabrik für Steinzeugrohre errichtet worden. Später übernahm die Firma Harsch die Anlage. Ab 1961 stellte die Firma in einem 120 m langen Tunnelofen bis zu 20.000 Tonnen Steinzeugrohre für die Abwasserbeseitigung her - über Jahrzehnte war Steinzeug aus Bretten weltweit geschätzt. Anfang der 90er Jahre investierte Harsch vor allem in Umweltschutzmaßnahmen, um die Produktion auch in ökologischer Hinsicht den Anforderungen der Zeit anzupassen. Ebenso wurde die Automatisation des Tunnelofenbetriebes erfolgreich abgeschlossen. Gegen Ende der 90er Jahre brach der Markt für Steinzeugrohre aus deutscher Herstellung ein, so dass 1997 eine bewundernswerte Ära sein endgültiges Ende fand. 

Tradition trifft Zukunft 

Leben, wohnen und arbeiten – auf einer Grundstücksfläche von über 29.000 m² ist ein anspruchsvolles Ensemble aus Gebäuden in zeitloser Architektur entstanden. Der beeindruckende alte Werksschornstein bleibt erhalten und dient als Zeitzeuge in der Stadtsilhouette. Er steht in der Mitte des Steinzeugparks und verleiht dem neuen Wohnviertel einen ganz eigenen Charakter. 

Die ehemalige, brachiale Gebäudeproportion des Steinzeugwerks wurden in eine harmonisch, verlaufende Siedlungsstruktur aufgelöst. Die Proportionen und Dichte der gewachsenen Ortsstruktur von Diedelsheim im Nordwesten und Südwesten wurden im Baufeld 1 und 2 fortgeführt. Im Baufeld 3 wurde die Proportion der nordöstlich gelegenen Gewerbebauten übernommen. Im Baufeld 4 verdichtet sich die Struktur mit größeren Proportionen, entsprechend der sich im Südwesten befindlichen Gewerbestruktur.

 

Wichtige Punkte bei der Beubauung des Steinzeugpark-Geländes: 

  • Umweltschonendes Erd- und Recyclingmanagement
  • Effiziente Nahwärmeversorgungsstation auch für weitere Flächen und Gebäude
  • Regionale, serielle Produktion der tragenden Bauteile
  • Öffentlicher Platz als Treffpunkt und zentrales Verbindungselement
  • Soziale und kulturelle Nutzungen zur Förderung des Gemeinschaftsgedanken

Bilder der Bebauung des Steinzeugparks