Birgit Valet

Empfangssekretärin

Tel.: +49 (0)7252 77-0
birgit.valet[at]harsch.de

Erweiterung der Produktionsfläche

für unser Betonfertigteilwerk in Gondelsheim


Nachdem für die geplante Erweiterung der Produktionsfläche für unser Betonwerk in Gondelsheim Ende 2017 der Bauantrag auf den Weg gebracht wurde, konnte ein inzwischen rechtskräftiger Bebauungsplan explizit für das Gelände des Betonwerks Harsch erstellt werden. Derzeit entstehen entlang der Bahnstrecke in Richtung Bretten drei neue Hallenschiffe mit jeweils etwa 1800 m² Fläche sowie vor den Hallen eine überdachte Lagerfläche von insgesamt ca. 4500 m². Die Durchführung der Erdarbeiten übernimmt dabei unsere EBRD, die Ortbauarbeiten unsere Bauunternehmung. Die Planung der Baumaßnahme wurde von unserer Fertigbau ausgeführt.

In der Halle A wird die dringend benötigte Erweiterung für die Eiesenbiegerei vorgenommen. Die bereits bestehende Eisenbiegerei wird dadurch platzmäßig entlastet und mit einem neuen Biegeautomaten, der Stahl vom Ring bis 16 mm Durchmesser verarbeiten kann, verstärkt. Durch diese Maßnahme wird das Betonwerk im Bereich Baustahlverarbeitung wesentlich flexibler und rationeller. Die Halle B wird zur Herstellung von Spannbetonteilen genutzt. Hier wurde bereits am 29. September die Bodenplatte mit etwa 700 m³ Beton gegossen. Elementarer Bestandteil dieser Schwerlasthalle sind neben der 40 cm starken Bodenplatte die beiden Widerlager, mit einer möglichen Vorspannkraft von 2000 to. Diese Halle ist unter anderem mit zwei 40 to Brückenkräne bestückt. Die Länge des Spannbetts beträgt 74 Meter. Es ist vorgesehen, in diesem Bereich eine circa 70 Meter lange Universalschalung für vorgespannte Bauteile zu installieren. Insgesamt ist dadurch die Herstellung kapitaler vorgespannter Teile, auch vorgespannter Rechteckquerschnitte mit größtmöglicher Flexibilität gegeben. Halle C wird zum Großteil der Wandplattenproduktion vorbehalten bleiben. Die Schalungen aus den noch abzubrechenden Hallenflächen werden hier weiter Verwendung finden. In dieser Halle werden zwei Brückenkräne mit je 25 to. Tragkraft eingesetzt.

Die Krananlagen in allen Hallen sind inzwischen betriebsbereit montiert und warten auf den ersten Einsatz. Die Fertigteilfassade ist fast geschlossen, die Bedachung wird noch im Oktober begonnen werden. Alle neu entstehenden Hallen haben den Vorteil, dass das fertige Endprodukt mit dem Kran ohne den bisherigen weiteren Zwischentransport, in das überdachte Lager gebracht werden kann.