„Warum geht im Wohnungsbau der Trend zum vorgefertigten Bauen mit Betonbauteilen?“ Unser Geschäftsführender Gesellschafter Rolf Harsch erläutert Vorteile des vorgefertigten Bauens und gibt bei #TalkConcrete Einblicke in Projekte, die im „Lean Construction“-System realisiert werden. Dieses und weitere Videos finden Sie auf dem Betonverbände-Kanal:
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Mehr InformationenZunächst begrüßte unser Geschäftsführer und Mitglied des Rotary Club Mühlacker-Enzkreis Andres Neff die Mitglieder und gab kurz darauf das Wort an unseren Lean-Construction Koordinator Mario Harsch weiter. Dieser erläuterte das Prinzip von Lean Construction sowie die Umsetzung im Unternehmen, vor allem im Betonwerk und auf der Baustelle „Im Brettspiel“ als Pilotprojekt. Danach folgte ein Austausch mit den Mitgliedern und den beiden Bauleitern Thomas Föll und Julian Merz, welche zunächst vom Baustellen-Alltag und der Realisierung von Lean Construction erzählten. Der Bauleiter leitete daraufhin die Gruppe durch die 5 Stockwerke zur Besichtigung des Bauvorhabens bis hoch in die Penthaus-Wohnungen. Dort gab es dann zum Abschluss noch ein gemeinsames Essen und den tollen Blick über Bretten.

Neben der enormen Festigkeit und Dauerhaftigkeit bietet Beton weitere hervorragende bauphysikalische Eigenschaften und wir Ihnen zusätzliche Mehrwerte. Ob im Gewerbe- und Industriebau, Wohnungsbau, Tiefbau, Brückenbau, bei Umbauten und Sanierungen oder als Sonderbauteile – Betonfertigteile finden überall Ihren Einsatz. Dabei ermöglichen Sie eine individuelle Gestaltung nach Ihren Form- sowie Farbwünschen und zeichnen sich durch eine Vielzahl an Oberflächenmöglichkeiten aus!
Weitere Informationen und die komplette Broschüre finden Sie unter: Broschuere_Betonfertigteile_2026.pdf

Sehen Sie nun den letzten und damit dritten Teil unseres Jubiläumsfilms. Dieser Teil gibt Einblicke in die Gegenwart sowie Zukunft der Firmengruppe Harsch:
Die Zeitreise geht weiter… sehen Sie nun die Fortsetzung des Jubiläumsfilms mit Teil 2 von 3. Aber bleiben Sie gespannt Teil 3 folgt in den nächsten Tagen.
Am Freitag, den 27. September fand das Jubiläumsjahr nun seinen Höhepunkt mit der Feier zum 100-jährigen Jubiläum im CongressCentrum in Pforzheim. Insgesamt mehr als 600 geladene Gäste waren unter dem Motto „100 Jahre Werte bauen – Lasst uns gemeinsam unsere Meilensteine feiern“ gekommen.
Das Abendprogramm bot durch mehrere Filmausschnitte eine historische Zeitreise sowie einen Einblick in die Gegenwart der Firmengruppe Harsch. Zudem wurden Mitarbeiter verabschiedet sowie Jubilare und Auszubildende mit ausgezeichneten Leistungen geehrt. Auch einen Blick in die Zukunft durch die Geschäftsleitung wie auch die nächste und damit 4. Generation der Familie Harsch durfte nicht fehlen. Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Bretten Herr Martin Wolff und Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim Herr Peter Boch ließ sich auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Gelegenheit nicht nehmen und betonten bei der Feier die Tradition sowie das Engagement der Firmengruppe für die Region um Bretten und Pforzheim. Durch den Abend führte Herr Markus Brock. Abgerundet wurde die Feier mit Einlagen einer Bundesligamannschaft der Artistik Kunstturner des KTV Straubenhardt sowie einem ausgezeichneten Tanzpaar des Schwarz-Weiß-Clubs Pforzheim e.V. Showtanzes aus Pforzheim.
Die Jubiläumsfeier wurde genutzt, um nochmals auf die wichtigsten Kapitel und Ereignisse in der Firmengeschichte zurückzublicken und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihren Arbeitseinsatz zu danken. Es war eine wirklich tolle Feier und wir freuen uns auf die Zukunft und hoffentlich viele weitere 100 Jahre.


















Seit 1966 tauschen in dieser Firma – zu den Gründungsvätern Wolfgang Harsch gehört – mittelständische Bauunternehmen, die allesamt Betonfertigteilewerke betreiben – Erfahrungen aus verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Bereichen aus (z.B. Werksleiter Meister, Statiker, Einkäufer, Controller etc.).
Die aktuelle Reise führte 7 Unternehmen der Gruppe mit insgesamt 15 Teilnehmern nach Japan. Eine eintägige Architekturführung in Tokio zeigte auf, wie vielfältig Hochhausarchitektur sein kann. Neben berühmten japanischen Architekten (wie z.B. Tadao Ando, Toyo Ito, Kengo Kuma) wirken hier auch amerikanische, englische, italienische etc. Architekten. Deutsche Architekten von internationalem Ruf sind jedoch Mangelware. Eine rühmliche Ausnahme stellt Christoph Ingenhoven dar (Architekt von Stuttgart 21), dessen aktuelles Projekt wir auf dem 32. Geschoss im Rohbau besichtigen konnten.

Die Werke selbst waren was technische Ausstattung und Automatisierung betrifft weit hinter unseren Erwartungen. Das hochtechnische Land Japan ist gerade im Fertigteilbau nicht „up-to-date“. Umso überraschender ist allerdings, welche technisch-statischen Lösungen hier entwickelt und mit enorm hoher Präzession und Qualität realisiert werden. Die extrem engen Platzverhältnisse in Tokio, die Anforderungen der Erdbebensicherheit und die Verkehrsverhältnisse bei der Anlieferung der Teile lassen nur einen perfekten Arbeitsablauf zu. So werden Halbfertigteile (je ca. 28 Tonnen) als biegesteife Knotenpunkte zu einem aussteifenden Rahmen bis in die Endhöhe von 220m mit 3 im Gebäude stehenden Oberdrehern transportiert und montiert.

In den Werken selbst ist die Digitalisierung im Bereich Planung weit entwickelt. BIM (Building Information Modeling) ist in einigen Werken Standard. Beeindruckend ist beispielsweise das Qualitätsmanagement, das die Kontrolle der Maße und Einbauteile mittels Tablet durchführt.
Besonders auffallend war bei allen Werksbesuchen die Aufmerksamkeit, die unserer Gruppe entgegengebracht wurde. Die sprichwörtliche Höflichkeit und Bescheidenheit der japanischen Gastgeber war beeindruckend. Natürlich waren wir durch unsere Reiseleitung Frau Claudia Epple darauf vorbereitet und hatten für jeden Gastgeber auch Geschenke dabei – dies wurde im Vorfeld unter den teilnehmenden Firmen organisiert. Begleitet wurden wir von Ulf Maier, einem ausgezeichneten Japankenner und Architekt und von Herrn Toshi Yamanishi, der in Japan und der USA ein Ingenieurbüro betreibt und somit als ausgezeichneter Übersetzer mit entsprechender technischer Expertise zur Verfügung stand. Insgesamt wurden 8 Werke besucht, aber auch eine Hochkranbaustelle und zwei Firmenzentralen von den größten Baufirmen (u.a. Takenaka – gegründet vor 400 Jahren!) mit Niederlassung in Düsseldorf.

Den interessanten Abschluss bildete eine Besichtigung einer der größten Roboterherstellern der Welt Yaskawa.
„Wohl hätten wir uns in Deutschland nie die Zeit genommen, diese zukunftsweisende Technologie wirklich intensiv anzusehen und noch dazu mit den Entwicklern über Anwendungen im Baubereich zu diskutieren.„
war die einstimmige Meinung aller.
Herr Schlenk von der Yaskawa Deutschland GmbH hat diese Reise nach Japan und uns einen Tag zu begleiten sicher gerne, aber auch mit entsprechender Perspektive für sein Unternehmen, gemacht. Über die Einladung zu einem traditionellen japanischen Abendessen haben sich alle gefreut.


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