Am Freitag, den 27. September fand das Jubiläumsjahr nun seinen Höhepunkt mit der Feier zum 100-jährigen Jubiläum im CongressCentrum in Pforzheim. Insgesamt mehr als 600 geladene Gäste waren unter dem Motto „100 Jahre Werte bauen – Lasst uns gemeinsam unsere Meilensteine feiern“ gekommen.
Das Abendprogramm bot durch mehrere Filmausschnitte eine historische Zeitreise sowie einen Einblick in die Gegenwart der Firmengruppe Harsch. Zudem wurden Mitarbeiter verabschiedet sowie Jubilare und Auszubildende mit ausgezeichneten Leistungen geehrt. Auch einen Blick in die Zukunft durch die Geschäftsleitung wie auch die nächste und damit 4. Generation der Familie Harsch durfte nicht fehlen. Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Bretten Herr Martin Wolff und Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim Herr Peter Boch ließ sich auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Gelegenheit nicht nehmen und betonten bei der Feier die Tradition sowie das Engagement der Firmengruppe für die Region um Bretten und Pforzheim. Durch den Abend führte Herr Markus Brock. Abgerundet wurde die Feier mit Einlagen einer Bundesligamannschaft der Artistik Kunstturner des KTV Straubenhardt sowie einem ausgezeichneten Tanzpaar des Schwarz-Weiß-Clubs Pforzheim e.V. Showtanzes aus Pforzheim.
Die Jubiläumsfeier wurde genutzt, um nochmals auf die wichtigsten Kapitel und Ereignisse in der Firmengeschichte zurückzublicken und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihren Arbeitseinsatz zu danken. Es war eine wirklich tolle Feier und wir freuen uns auf die Zukunft und hoffentlich viele weitere 100 Jahre.


















Seit 1966 tauschen in dieser Firma – zu den Gründungsvätern Wolfgang Harsch gehört – mittelständische Bauunternehmen, die allesamt Betonfertigteilewerke betreiben – Erfahrungen aus verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Bereichen aus (z.B. Werksleiter Meister, Statiker, Einkäufer, Controller etc.).
Die aktuelle Reise führte 7 Unternehmen der Gruppe mit insgesamt 15 Teilnehmern nach Japan. Eine eintägige Architekturführung in Tokio zeigte auf, wie vielfältig Hochhausarchitektur sein kann. Neben berühmten japanischen Architekten (wie z.B. Tadao Ando, Toyo Ito, Kengo Kuma) wirken hier auch amerikanische, englische, italienische etc. Architekten. Deutsche Architekten von internationalem Ruf sind jedoch Mangelware. Eine rühmliche Ausnahme stellt Christoph Ingenhoven dar (Architekt von Stuttgart 21), dessen aktuelles Projekt wir auf dem 32. Geschoss im Rohbau besichtigen konnten.

Die Werke selbst waren was technische Ausstattung und Automatisierung betrifft weit hinter unseren Erwartungen. Das hochtechnische Land Japan ist gerade im Fertigteilbau nicht „up-to-date“. Umso überraschender ist allerdings, welche technisch-statischen Lösungen hier entwickelt und mit enorm hoher Präzession und Qualität realisiert werden. Die extrem engen Platzverhältnisse in Tokio, die Anforderungen der Erdbebensicherheit und die Verkehrsverhältnisse bei der Anlieferung der Teile lassen nur einen perfekten Arbeitsablauf zu. So werden Halbfertigteile (je ca. 28 Tonnen) als biegesteife Knotenpunkte zu einem aussteifenden Rahmen bis in die Endhöhe von 220m mit 3 im Gebäude stehenden Oberdrehern transportiert und montiert.

In den Werken selbst ist die Digitalisierung im Bereich Planung weit entwickelt. BIM (Building Information Modeling) ist in einigen Werken Standard. Beeindruckend ist beispielsweise das Qualitätsmanagement, das die Kontrolle der Maße und Einbauteile mittels Tablet durchführt.
Besonders auffallend war bei allen Werksbesuchen die Aufmerksamkeit, die unserer Gruppe entgegengebracht wurde. Die sprichwörtliche Höflichkeit und Bescheidenheit der japanischen Gastgeber war beeindruckend. Natürlich waren wir durch unsere Reiseleitung Frau Claudia Epple darauf vorbereitet und hatten für jeden Gastgeber auch Geschenke dabei – dies wurde im Vorfeld unter den teilnehmenden Firmen organisiert. Begleitet wurden wir von Ulf Maier, einem ausgezeichneten Japankenner und Architekt und von Herrn Toshi Yamanishi, der in Japan und der USA ein Ingenieurbüro betreibt und somit als ausgezeichneter Übersetzer mit entsprechender technischer Expertise zur Verfügung stand. Insgesamt wurden 8 Werke besucht, aber auch eine Hochkranbaustelle und zwei Firmenzentralen von den größten Baufirmen (u.a. Takenaka – gegründet vor 400 Jahren!) mit Niederlassung in Düsseldorf.

Den interessanten Abschluss bildete eine Besichtigung einer der größten Roboterherstellern der Welt Yaskawa.
„Wohl hätten wir uns in Deutschland nie die Zeit genommen, diese zukunftsweisende Technologie wirklich intensiv anzusehen und noch dazu mit den Entwicklern über Anwendungen im Baubereich zu diskutieren.„
war die einstimmige Meinung aller.
Herr Schlenk von der Yaskawa Deutschland GmbH hat diese Reise nach Japan und uns einen Tag zu begleiten sicher gerne, aber auch mit entsprechender Perspektive für sein Unternehmen, gemacht. Über die Einladung zu einem traditionellen japanischen Abendessen haben sich alle gefreut.


Der vom Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik ins Leben gerufene Aktionstag soll der Nachwuchsgewinnung dienen und den Schülerinnen und Schülern erste Einblicke in die unterschiedlichen Berufe der Baubranche ermöglichen.
Neben einer Firmenpräsentation, einer Führung durch unseren Bauhof und die Werkstatt sowie der Deponie der EBRD, fand auch noch eine Besichtigung des Steinzeugparkes statt. Dies ist momentan unsere größte Baustelle. Hier entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Steinzeugwerks auf der Diedelsheimer Höhe ein Wohn- und Gewerbegebiet. Ein besonderes Programm-Highlight an diesem Tag war zudem noch der Baubus vom Verband der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. Ein ausgebauter Linienbus, der es den Jugendlichen ermöglichte ihr bauhandwerkliches Können, bei Aufgaben wie zum Beispiel einen Bagger virtuell zu steuern, unter Beweis zu stellen. So konnten die Schülerinnen und Schüler aktiv auf dem Firmengelände ausprobieren, ob Sie die für die Bauberufe notwendigen Fähigkeiten besitzen. Neben den praktischen Übungen erhielten die Schüler im Baubus auch interessante Vorträge über die Ausbildung in der Bauwirtschaft. So konnten die Jugendlichen auf spielerische Art und Weise an die Baubranche herangeführt und auch mit der Firmengruppe bekannt gemacht werden.


Am Freitag, 6. September ging es für 25 Auszubildende und Studenten aller drei Ausbildungsjahre mit dem Zug zum Azubi-Event nach Heilbronn. Der erste Programmpunkt waren die Escape Rooms als Teambuilding-Maßnahme. Hier sollten die Azubis und Studenten in vier Gruppen gemeinsam ein Rätsel durch verschiedene Hinweise lösen, um den Raum am Ende wieder verlassen zu können.
Im Anschluss ging es weiter zur Bundesgartenschau in Heilbronn. Nach der Mittagspause bekam die Gruppe eine Führung über das gesamte Gelände. Dabei erhielten sie nicht nur Informationen über mögliche Gartenbebauungen, sondern auch über verschiedenste geplante Bauvorhaben und bereits bestehende Architektur.
Dank der gelungenen Organisation der Ausbildungsleiterinnen, Frau Härdt und Frau Schmidt, ging ein sehr erfolgreicher, informativer und bilderreicher Tag mit einem gemeinsamen Pizzaessen und einer selbst gebauten Fotobox im Hauptsitz der Firma Harsch in Bretten zu Ende.





Der erste Tag begann mit der Begrüßung an unserem Hauptsitz in Bretten durch die beiden Geschäftsführer Rudolf Harsch und Andreas Neff sowie den Ausbildungsverantwortlichen Antonia Härdt und Sina Schmidt. Im Anschluss starteten die traditionellen Firmenbesichtigungen an den Standorten Bretten, Karlsruhe-Stupferich und Gondelsheim. Zwischen den Führungen, gab es in den zwei Einführungstagen immer wieder verschiedene Programmpunkte zu den Themen Rechte und Pflichten in der Ausbildung, Azubi- Knigge und organisatorischen Abläufen. Das Highlight war die Besichtigung des Steinzeugparkes, in der die Azubis sogar die Musterwohnung erkunden durften.
So abwechslungsreich die Ausbildung bei uns ist, so verschieden ist auch der Weg, den die Auszubildenden einschlagen. Wir bilden im kaufmännischen, gewerblichen und technischen Bereich aus. Hinzukommen zwei begleitende duale Studiengänge. Aktuell absolvieren 36 Auszubildende in neun unterschiedlichen Ausbildungsberufen und zwei dualen Studiengänge ihre Ausbildung in der Firmengruppe.
Wir wünschen Ihnen weiterhin einen tollen Start und viel Erfolg!
Übrigens: Für den Ausbildungsstart 2020 bieten wir erneut zahlreiche Ausbildungsplätze an. Diese können auf www.harsch.de/karriere eingesehen werden.




in Lederhose / Thüringen
Mit der Erstellung von Gebäude 4 ist die Harsch Fertigbau nun bereits zum vierten Mal für die PI Gruppe in Lederhose tätig, zwei kleinere Vorhaben, die in den letzten Monaten bereits fertiggestellt wurden, nicht mitgezählt.
Bei der Grundsteinlegung am Freitag, den 05.07.2019 waren unser Fertigbau-Prokurist Ulrich Maiterth, unser Fachplaner Elektro, Ralf Fischer sowie die Projektleiter Georg Götzelmann und Markus Öchsle anwesend. Bei angenehmen Temperaturen und trockenem Wetter konnte der Festakt unter freiem Himmel abgehalten werden. Der Geschäftsführer der PI Ceramic GmbH, Herr Dr. Patrick Pertsch, begrüßte in seiner Rede zahlreiche Besucher, darunter die Landrätin des Landkreis Greiz, Frau Martina Schweinsburg und die beiden Bürgermeister der Gemeinde Lederhose, Herr Andreas Weber und der Stadt Münchenbernsdorf, Herr Andreas Stehfest. Ebenso anwesend waren die beiden Geschäftsführer der Muttergesellschaft, der Physik Instrumente (PI) GmbH & Co. KG aus Karlsruhe, Herr Markus Spanner und Herr Dr. Peter Schittenhelm. Herr Dr. Schittenhelm ist gleichzeitig auch Geschäftsführer der PI Ceramic GmbH.
Unsere Fertigbau wird auf einer Grundfläche von rund 2.500 m² ein 4-geschossiges Gebäude auf der Ostseite des Grundstücks, im direkten Anschluss an den bestehenden Baukörper erstellen. Dabei werden rund 450 Fertigteile mit einem Gesamtgewicht von ca. 5.400 t in unserem Werk in Laupheim (Firma Lischma) produziert und vor Ort montiert, so dass ein Gebäudevolumen von rund 45.000 m³ entsteht.
Herr Maiterth bedankte sich in seiner Rede bei der Bauherrschaft für die wiederholte Beauftragung und insbesondere für das entgegengebrachte Vertrauen. Weiterhin bedankte er sich bei den Vertretern der Behörden für die sehr gute, konstruktive Zusammenarbeit und die unkomplizierte und zügige Bearbeitung des Bauantrages.
Für die Bauausführung wünschte er den beiden Projektleitern Georg Götzelmann und Markus Öchsle eine glückliche Hand und unfallfreies Bauen, so dass das Gebäude termingerecht bis Mitte 2020 fertig gestellt sein wird.


Harsch durfte für einige von Ihnen bauen. Zu unseren Kunden zählen Dr. Willmar Schwabe aus Karlsruhe. Das Familienunternehmen besitzt weltweite Präsenz und bietet Arzneimittel aus Pflanzenextrakten an. Stratec Biomedical aus Birkenfeld ist eine gefragte Adresse, wenn es um diagnostische Analysesysteme geht. Physik Instrumente, kurz PI, ist der weltweit führende Anbieter für Lösungen im Bereich Bewegen und Positionieren und hat seinen Sitz in Karlsruhe. Auch die Firma Polytec dürfen wir zu unseren Kunden zählen. Die in Waldbronn ansässige Firma ist Spezialist für laserbasierte Messtechnik. Gleich zwei Unternehmen mit Ultraschall-Sondermaschinen verlängern die Bauherrenliste. Sonotronic Nagel und Herrmann Ultraschall aus Karlsbad-Ittersbach. Die Papiermaschinen unseres Kundens Bellmer GmbH in Niefern-Öschelbronn werden sogar nach Chile geliefert, etwa um Weinkartons herzustellen. Ebenso produziert das exportstarke Unternehmen Anlagen zur Herstellung von Banknoten.
Sicher ist es kein Zufall, dass diese führenden Unternehmen zu unseren Kunden zählen: Unsere Leistungsfähigkeit in Bezug auf Qualität und Termintreue einerseits, vor Allem unser sehr guter Ruf in der Region spielen dabei eine entscheidende Rolle!




Die sehr alte Brunnenleitung ist in einem Bereich freigelegt, an dem unsere Tochterfirma Artur Weiler einen Anschluss zum neuen Wasserwerk herstellen wird. Dieses Wasser kommt durch die acht Filter, in denen eine Reinigung durch Filtration stattfindet. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir diese Filter zur Hälfte fertiggestellt. Die weiteren Arbeiten an den Wänden des Werkbehälters und den Filtern sind in vollem Gange. In den nächsten Tagen wird die Decke der Schlammwasserbehandlung betoniert, woraufhin diese fertiggestellt ist.

Informationen über diese Institution finden Sie unter https://www.christophorushilfe.de/ oder unter https://www.kize.eu/.
Empfänger: Christophorushilfe e.V. Förderverein Kinderzentrum Maulbronn
IBAN: DE 32 6665 0085 0000 9730 17
BIC: PZHSDE66XXX
Verwendungszweck: 100 Jahre Harsch
Ihre Spendenbescheinigung erhalten Sie am Jahresende direkt vom Christphorushilfe e.V.
HERZLICHEN DANK!
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