Birgit Valet

Empfangssekretärin

Tel.: +49 (0)7252 77-0
birgit.valet[at]harsch.de

Gründerjahre

Am 1. August 1919 wird das Gewerbe „Harsch, Rudolf, Baugeschäft“ in Bretten angemeldet. Der erste Auftrag des neu gegründeten Unternehmens ist der Bau eines Stalls beim Sägewerk der Gebrüder Harsch.

1920 - Kauf des Steinbruchs zwischen Rinklingen und Bretten und damit Standortentscheidung für den heutigen Firmensitz in der Rinklinger Straße.

Am 4. September 1923 wird die „Bauunternehmung Harsch“ erstmals im Handelsregister des Brettener Amtsgerichts eingetragen. 

1924 - Rudolf Harsch entwickelt den Bereich Tunnelbau zu einem weiteren, hoch spezialisierten Unternehmensstandbein. 

Im Februar 1926 beteiligt sich Harsch an der Steinzeugfabrik Betsche in Bretten.

Dezember 1928: Produktionsaufnahme der ersten Betonwerkswaren- und fertigteile.

Aufschwung

1937/1938 - baut Harsch eine neue Kaserne in Karlsruhe.

1939 - Eingliederung der Steinzeugfabrik zum 1. November 1939 nach dem Ausscheiden des letzten Teilhabers.

1945 - nach bereits reduzierter Tätigkeit wird im Januar wegen Brennstoffmangels die Produktion der Steinzeugfabrik eingestellt.

Wirtschaftswunder

1945 - der Krieg ist vorbei. Im Alter von 54 Jahren stirbt Rudolf Harsch. Sein Sohn Rolf wird aus Trümmern wieder ein funktionierendes Unternehmen machen.

Dezember 1945 - Erteilung der offiziellen Betriebsgenehmigung durch die amtierende amerikanische Militärregierung.

Im September 1953 gründet Harsch die eigene Brettener Wohnbaugesellschaft.

Am 13. Mai 1956 stirbt Rolf Harsch viel zu früh im Alter von 35 Jahren. Sein Bruder Wolfgang Harsch übernimmt mit 27 Jahren die Leitung des Unternehmens.

1960 - Die neue Spannbetonanlage in einer 100 Meter langen Halle wird in Betrieb genommen.

Auch im Steinzeugwerk entsteht derweil eine 165 Meter lange Tunnelofenanlage.

1963 - wird das Betonwerk von der Rinklinger Straße nach Gondelsheim verlegt.

Auf mehreren Beinen

Im August 1970 wird die Kraichgau Beton gegründet. Harsch ist als Mitgesellschafter mit 25 Prozent beteiligt.

1973 - Gründung der Fertigbau Harsch GmbH & Co. KG. Mit dem Konzept „System-Fertigbau inklusive Planung und allen Leistungen aus einer Hand“ setzt Harsch ein bis dahin unbekanntes Modell in die Tat um.

1990 - Die EBRD wird gegründet.

1991 - Rolf Harsch - der Enkel des Firmengründers - tritt im Juni in die Firmengruppe ein.

1993 - kauft Harsch zusammen mit der  „Pfitzenmeier und Rau GmbH & Co. KG“ eine Steinzeugfabrik in Belgern. Das neue Unternehmen heißt „HPR Keramik“.

Die neue Zeit

2002 - Im August werden die operativen Harsch-Firmen zur „Harsch Bau GmbH & Co KG“ verschmolzen.

Oktober 2005 - Die neue Tunnelofenanlage im Steinzeugwerk Belgern wird in Betrieb genommen. 2m lange Rohre können produziert werden.

Am 8. November 2006 verstirbt der langjährige Gesellschafter und Geschäftsführer Wolfgang Harsch.

Gegenwart

2012 - Harsch gründet mit LAUB Immobilien Karlsruhe die Wohnanlage Alb-Aue GmbH & Co. OHG zur gemeinsamen Errichtung der Wohnanlage Alb-Aue in Karlsruhe. In der Folge werden weitere Projektgesellschaften gegründet.

Im Oktober 2013 schließt Harsch das Steinzeugwerk in Belgern. Das Ende der Steinzeugproduktion nach 75 Jahren.

Im Januar 2014 wird Harsch alleiniger Gesellschafter der Artur Weiler GmbH + Co. KG, Rohrleitungsbau · Tiefbau in Karlsruhe-Stupferich.

2015 im Laufe des Jahres übernimmt Harsch in zwei Schritten die LISCHMA Betonwerke Laupheim und firmiert diese ab 1. Februar 2015 um in die LISCHMA GmbH & Co. KG.

Im Juni 2016 wird Andreas Neff zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Im November 2016 startet mit Peter Harsch die 4. Generation des Unternehmens, als Projektleiter in der Fertigbau. Im Dezember 2018 wird er zum Geschäftsführer von LISCHMA bestellt.

Im Januar 2017 wird die Firmengruppe Harsch alleiniger Gesellschafter der Elektro-Heck GmbH in Pfinztal-Söllingen.

Am 19. Juli 2017 wird der Bebauungsplan „STEINZEUGPARK“ rechtskräftig. Im Dezember steht der Rohbau.

Im Dezember 2018 beginnt Mario Harsch in der Harsch GmbH / Finanz- und Rechnungswesen.