"Schlechte Zeit" Und Wirtschaftswunder
1945 - der Krieg ist vorbei. Jeder packt mit an. Auch der Chef des Bauunternehmens Harsch. Er hilft gerade beim Decken eines kriegsbeschädigten Dachs, als er am 12. August 1945 im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt stirbt. Sein Sohn Rolf, schon während des Kriegs als Mitarbeiter eingesetzt, hat die klare Perspektive: aus den Trümmern wieder ein funktionierendes Unternehmen zu machen.
1945 - im Dezember erteilt die in Bretten amtierende amerikanische Militärregierung der Bauunternehmung wieder die offizielle Betriebsgenehmigung.
1947 - beginnt Rolf Harsch mit dem Bau von Doppelsiedlungshäusern am Husarenbaum. Die Wohnungen stehen Mitarbeitern von Harsch zur Verfügung. So gewinnt Harsch neue Arbeitskräfte und kann recht schnell wachsen.
1953 - am 21. September gründet Harsch die Brettener Wohnungsbaugesellschaft. Nichts wird in dieser Zeit so sehr benötigt wie Wohnungen.
1956 - am 13. Mai stirbt Rolf Harsch im Alter von 35 Jahren an einer schweren Nierenerkrankung. Sein Bruder Wolfgang Harsch, gerade 27 Jahre alt und zu der Zeit als Bauleiter im Tunnelbau tätig, übernimmt die Leitung des Unternehmens.
1959 - die Zeit der Universaldecken geht zu Ende. Nach längeren Marktbeobachtungen entscheidet sich Harsch ab 1959 die "Omnia Bausta Decke" in Lizenz zu fertigen. "Bausta" steht für Baustahlgitterträger.
1960 - nimmt das Betonwerk in der Rinklinger Straße die neue Spannbetonanlage in Betrieb. Für die neue Anlage wird zuvor auf dem Gelände des ehemaligen Steinlagers im Anschluss an das Bürogebäude eine 100 Meter lange Halle erstellt. Auch das Steinzeugwerk gleicht einer Riesenbaustelle. Hier entsteht derweil eine 165 Meter lange Tunnelofenanlage.
1963 - wird das Betonwerk von der Rinklinger Straße nach Gondelsheim verlegt.
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Chronik
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