Aufschwung, Nazis und das Ende
1934 - vom wirtschaftlichen Aufschwung des Landes, den die Nationalsozialisten - zumindest scheinbar - hervorbringen, profitiert auch Harsch. So ist das Unternehmen beispielsweise mit Brückenbauten im Rahmen des Ausbaus der Fernstraßen beschäftigt.
1937/1938 - baut Harsch für das Heeresbauamt eine neue Kaserne in Karlsruhe.
1939 - nach dem Ausscheiden des letzten Teilhabers der Steinzeugfabrik wird Rudolf Harsch Alleininhaber und gliedert das Steinzeugwerk zum 1. November 1939 in die Firma Rudolf Harsch mit ein. In diesem Jahr ist Harsch auch am Bau der Rheintal-Autobahn und des Westwalls beteiligt.
1941/1942 - schafft Harsch für das Steinzeugwerk eine neue Röhrenpresse, einen Tonraspler und eine leistungsfähigere Kugelmühle an. Mangels Arbeitskräfte und Material muss die Produktion allerdings erheblich zurückgeführt werden.
1945 - im Januar ist es für das Steinzeugwerk schließlich aus. Ohne Brennstoff für die Öfen muss Harsch das Werk stilllegen.
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Chronik
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Rudolf Harsch, Dipl.-Kaufmann
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