Birgit Valet

Empfangssekretärin

Tel.: +49 (0)7252 77-0
birgit.valet[at]harsch.de

Werte Bauen – Familiengeführt seit 1919, zählt Harsch zu den größten mittelständischen Unternehmen der Baubranche in Südwestdeutschland. Mit mehr als 500 Mitarbeitern begleiten wir unsere Kunden kompetent und professionell bei ihren Bauprojekten. Wir sind Ihr leistungsstarker und zuverlässiger Partner für gewerbliche, öffentliche und private Bauvorhaben.

Als bewusst vielseitig agierendes Unternehmen sind wir auf vielen Feldern der Baubranche erfolgreich tätig. Vom Gewerbe- und Industriebau über den Wohnungsbau bis hin zum Ingenieur-, Tief- und Straßenbau sowie im Bauträgerbereich sind wir aktiv tätig. Insbesondere im Bereich Schlüsselfertigbau reicht unser Aktionsradius weit über die Region hinaus. 

Firmengruppe

Ansprechpartner Harsch Bau

Ansprechpartner Beteiligungen

Martin Trück

Geschäftsführer

Tel.: +49 (0)721 94750-0
martin.trueck[at]artur-weiler.de

Achim Eldracher

Prokurist

Tel.: +49 (0)721 94750-0
achim.eldracher[at]artur-weiler.de

Kurt Jungck

Prokurist

Tel.: +49 (0)721 94750-0
kurt.jungck[at]artur-weiler.de

Klaus Grathwohl

Prokurist

Tel.: +49 (0)7392 7003-814
klaus.grathwohl[at]lischma.de

Kai Bäumer

Prokurist

Tel.: +49 (0)7392 7003-815
kai.baeumer[at]lischma.de

Oliver Zickwolf

Geschäftsführer

Tel.: +49 (0)7252 77-277
oliver.zickwolf[at]harsch.de

Ingo Deckenbach

Betriebsleiter

Tel.: +49 (0)7252 77-142
ingo.deckenbach[at]harsch.de

Geschichte

Am 11. Dezember 1890 wird Rudolf Harsch in Bretten geboren. Nach der Schule erlernt er, wie sein Großvater Friedrich Harsch, den Beruf des Zimmermanns.

Am 1. August 1919 entschließt sich Rudolf Harsch Firmenpapiere drucken zu lassen und das Gewerbe "Harsch, Rudolf, Baugeschäft" in Bretten anzumelden. Der erste Auftrag des neu gegründeten Unternehmens ist der Bau eines Stalls beim Sägewerk der Gebrüder Harsch.

1920 - Kaum ein halbes Jahr nach der Firmengründung kauft Rudolf Harsch den Steinbruch zwischen Rinklingen und Bretten und legt damit den Grundstock für den heutigen Firmensitz in der Rinklinger Straße.

Am 4. September 1923 wird die "Bauunternehmung Harsch" erstmals im Handelsregister des Brettener Amtsgerichts eingetragen. Die Firma arbeitet am Bau der Bahntrasse von Bretten nach Kürnbach und baut im Auftrag des Brettener Stadtbauamts Wohnhäuser in der Hirschstraße.

1924 - Rudolf Harsch beginnt damit, sich im Bereich Tunnelbau zu engagieren. Auch bei der Sanierung der fast schon legendären Schwarzwaldbahn-Strecke, die zwischen Offenburg und Villingen 37 Tunnel durchfährt, ist das junge Unternehmen beteiligt. Damit beginnt die Spezialisierung der Bauunternehmung auf den Tunnelbau.

Im Februar 1926 vollendet Harsch den Neubau der Steinzeugfabrik Betsche in Bretten. Allerdings hat sich Betsche, der in Bretten expandieren wollte, übernommen. Harsch sieht sich plötzlich als Gläubiger und steigt so notgedrungen in die Steinzeugfirma ein.

Dezember 1928 wird im Steinbruch eine Zementhütte gebaut und auf dem Bauhof der Firma Harsch das erste Betonwerk eingerichtet. Produziert werden Universal-Decken nach dem System Lang Mosbach und Harsch Hohlblocksteine.

1934 - vom wirtschaftlichen Aufschwung des Landes, den die Nationalsozialisten - zumindest scheinbar - hervorbringen, profitiert auch Harsch. So ist das Unternehmen beispielsweise mit Brückenbauten im Rahmen des Ausbaus der Fernstraßen beschäftigt.

1937/1938 - baut Harsch für das Heeresbauamt eine neue Kaserne in Karlsruhe.

1939 - nach dem Ausscheiden des letzten Teilhabers der Steinzeugfabrik wird Rudolf Harsch Alleininhaber und gliedert das Steinzeugwerk zum 1. November 1939 in die Firma Rudolf Harsch mit ein. In diesem Jahr ist Harsch auch am Bau der Rheintal-Autobahn und des Westwalls beteiligt.

1941/1942 - schafft Harsch für das Steinzeugwerk eine neue Röhrenpresse, einen Tonraspler und eine leistungsfähigere Kugelmühle an. Mangels Arbeitskräfte und Material muss die Produktion allerdings erheblich zurückgeführt werden.

1945 - im Januar ist es für das Steinzeugwerk schließlich aus. Ohne Brennstoff für die Öfen muss Harsch das Werk stilllegen.

1945 - der Krieg ist vorbei. Jeder packt mit an. Auch der Chef des Bauunternehmens Harsch. Er hilft gerade beim Decken eines kriegsbeschädigten Dachs, als er am 12. August 1945 im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt stirbt. Sein Sohn Rolf, schon während des Kriegs als Mitarbeiter eingesetzt, hat die klare Perspektive: aus den Trümmern wieder ein funktionierendes Unternehmen zu machen.

Im Dezember 1945 erteilt die in Bretten amtierende amerikanische Militärregierung der Bauunternehmung wieder die offizielle Betriebsgenehmigung.

1947 - beginnt Rolf Harsch mit dem Bau von Doppelsiedlungshäusern am Husarenbaum. Die Wohnungen stehen Mitarbeitern von Harsch zur Verfügung. So gewinnt Harsch neue Arbeitskräfte und kann recht schnell wachsen.

Am 21. September 1953 gründet Harsch die Brettener Wohnungsbaugesellschaft. Nichts wird in dieser Zeit so sehr benötigt wie Wohnungen.

Am 13. Mai 1956 stirbt Rolf Harsch im Alter von 35 Jahren an einer schweren Nierenerkrankung. Sein Bruder Wolfgang Harsch, gerade 27 Jahre alt und zu der Zeit als Bauleiter im Tunnelbau tätig, übernimmt die Leitung des Unternehmens.

1959 - die Zeit der Universaldecken geht zu Ende. Nach längeren Marktbeobachtungen entscheidet sich Harsch ab 1959 die "Omnia Bausta Decke" in Lizenz zu fertigen. "Bausta" steht für Baustahlgitterträger.

1960 - nimmt das Betonwerk in der Rinklinger Straße die neue Spannbetonanlage in Betrieb. Für die neue Anlage wird zuvor auf dem Gelände des ehemaligen Steinlagers im Anschluss an das Bürogebäude eine 100 Meter lange Halle erstellt. Auch das Steinzeugwerk gleicht einer Riesenbaustelle. Hier entsteht derweil eine 165 Meter lange Tunnelofenanlage.

1963 - wird das Betonwerk von der Rinklinger Straße nach Gondelsheim verlegt.

Am 5. August 1970 wird die Kraichgau Beton GmbH KG gegründet. Harsch ist als Mitgesellschafter mit 25 Prozent beteiligt. Günter Fleischmann von Harsch und der Gesellschafter Erich Bischoff übernehmen die Geschäftsführung.

Am 3. Juli 1973 wird die Fertigbau Harsch GmbH & Co. KG ins Handelsregister eingetragen. Die neue Firma wird aus dem Betonwerk ausgegliedert, um Dienstleistung und Produktion zu trennen. Mit dem Konzept "System-Fertigbau inklusive Planung und allen Leistungen aus einer Hand" setzt Harsch ein bis dahin fast unbekanntes Modell in die Tat um.

1983 - gründet Harsch die Holzbau als neue Firma. Eigentlich zunächst nur, um Lehrlinge ausbilden zu können und damit den Nachwuchs zu fördern.

1991 - Rolf Harsch tritt im Juni in die Firmengruppe ein.

1993 - kauft Harsch zusammen mit der Knittlinger Entsorgungsfirma "Pfitzenmeier und Rau GmbH & Co. KG" eine Steinzeugfabrik in Belgern. Das neue Unternehmen heißt "HPR Keramik".

1995 - kauft Harsch ein weiteres Steinzeugwerk, das der Oberpfälzischen Schamotte und Tonwerke GmbH in Ponholz inmitten einer Tonabbaugegend in der Oberpfalz. 2002 wird das Werk geschlossen und verkauft.

1996 - Ende des Jahres muss Harsch schweren Herzens sein einstiges Aushängeschild, das "Mutterhaus" der Harsch-Steinzeugbetriebe in Bretten, schließen.

Am 10. März 1997 wird der Tunnelofen im Steinzeugwerk in Bretten endgültig abgeschaltet.

Am 12. August 2002 werden die operativen Harsch-Firmen zur "Harsch Bau GmbH & Co KG" verschmolzen.

2004 - im Herzen Brettens investiert Harsch in die Wohn- und Geschäftsanlage "Engelsberg". Es entstehen 26 Wohnungen mit 2 Tiefgaragen-Ebenen und Geschäftseinheiten.

Im Oktober 2005 wird die neue Tunnelofenanlage zur Produktion von 2-Meter-Rohren im Steinzeugwerk Belgern in Betrieb genommen.

Am 8. November 2006 verstirbt der langjährige Gesellschafter und Geschäftsführer Wolfgang Harsch.

Im April 2009 steigt Harsch wieder verstärkt in den Straßenbau ein: 3 Straßenfertiger und die dazugehörigen Walzenzüge nehmen die Arbeit auf.

2009 - Harsch feiert 90jähriges Firmenjubiläum.

2011 - Harsch geht mit neuer Außendarstellung auf den Markt.

2012 - Harsch gründet mit LAUB Immobilien Karlsruhe die Wohnanlage Alb-Aue GmbH & Co. OHG zur gemeinsamen Errichtung der Wohnanlage Alb-Aue in Karlsruhe.

2012 - Harsch übernimmt die Firma MST Spezialtiefbau GmbH in Kaufbeuren.

2013 - Harsch gründet mit Brodbeck Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH und der LAUB Beteiligungs-GmbH die BHL Bauträgergesellschaft mbH & Co. OHG zur Bebauung des Areals Adlerkreisel Malsch.

2013 - Für weitere gemeinsame Bauvorhaben wird im Jahr 2013 mit der LAUB Beteiligungs-GmbH die HL Bauträgergesellschaft mbH & Co. OHG gegründet.

Im Oktober 2013 schließt Harsch das Steinzeugwerk in Belgern. Eine Ära der Steinzeugproduktion, die ins Jahr 1938 zurückreicht, geht zu Ende.

Im Januar 2014 wird Harsch alleiniger Gesellschafter der Artur Weiler GmbH + Co. KG, Rohrleitungsbau · Tiefbau in Karlsruhe-Stupferich.

Im Januar 2015 beteiligt sich Harsch mehrheitlich an den LISCHMA Betonwerken Laupheim und firmiert diese ab 1. Februar 2015 um in die LISCHMA GmbH & Co. KG. Im Juli erwirbt Harsch die restlichen Anteile und hält somit 100% an dem Unternehmen LISCHMA.

Im Juni 2016 wird Herr Andreas Neff zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Im Januar 2017 wird die Firmengruppe Harsch alleiniger Gesellschafter der Elektro-Heck GmbH in Pfinztal-Söllingen.

Am 19. Juli 2017 wird der Bebauungsplan "STEINZEUGPARK" rechtskräftig. Somit ist der Weg frei für die Bebauung des ehemaligen Steinzeugwerkgeländes mit Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern im ersten und zweiten Baufeld.